Mundartgruppe "oafach so"

Lieder off Doureewer Platt

Doass gebt's Naues unn woar schuu (Aktuelles und Berichte)


„oafach so“ – CD´s jetzt auch im Café Mundart in Wetzlar

Seit einiger Zeit gibt es die CD´s der Mundartgruppe „oafach so“ auch im Café Mundart im Herzen von Wetzlar.

Hier, wo junge Menschen die Möglichkeit haben sich im Bereich der Gastronomie und der Hauswirtschaft zu qualifizieren, werden nicht nur leckere Speisen und Getränke angeboten. Im integrierten Shop erwarten die Kunden eine große Anzahl von Produkten aus der Region und Präsente direkt aus Wetzlar, so auch nun die CD´s von „oafach so“.

Das Café befindet sich in der Weißadlergasse 1 in der wunderschönen Altstadt von Wetzlar, ist Di. - Fr. von 09:00 – 18.00 Uhr und Sa. von 09.00 – 17.00 Uhr geöffnet und immer einen Besuch wert.

Weitere Informationen gibt es unter www.junge-arbeit-wetzlar.de.


Die Mundartgruppe „oafach so“ spendet für „Charly und Lotte“

Im November des vergangenen Jahres hatte „oafach so“ zu ihrem 4. Mundartabend eingeladen. Rund 200 Besucher waren in den restlos ausverkauften Saal des Gasthauses Adler in Dutenhofen gekommen und lauschten begeistert den Darbietungen der Gruppe „oafach so“ und des Mundartduos „Edwin und Thomas“.

v.l.: Jörgen Agel, Willy Herrmann, Karlheinz Schleenbecker, Tanja Schmidt, Carmen Storbakken, Dieter Agel

Von dem Erlös dieser Veranstaltung spendete die  Gruppe nun einen Teilbetrag von 500 Euro an das Hospiz in Wetzlar. Der Betrag wird für das Projekt „Charly und Lotte“, zur Trauerbegleitung von Kindern und Jugendlichen in Mittelhessen, verwendet.

Im Rahmen eines Besuches übergaben die „oafach so“ Mitglieder Jörgen Agel, Willy Herrmann, Karlheinz Schleenbecker und Dieter Agel die Spende an die Pflegedienstmitarbeiterin Tanja Schmidt und die Trauerbegleiterin Carmen Storbakken. Diese nahmen das Geld mit großer Freude dankend entgegen.


Hau woajsch' s wirre moul oig schieh!

200 begeisterte Besucher beim 4. Mundartabend der Gruppe „oafach so“ in Dutenhofen

Mundart vom Feinsten bot die Gruppe „oafach so“ bei ihrem 4. Mundart-Abend. Rund 200 Besucher waren in den restlos ausverkauften Saal des Gasthauses Adler in Dutenhofen gekommen und lauschten begeistert den Darbietungen. Unter ihnen waren auch der Ortsvorsteher von Dutenhofen Ulrich Loh und der Landrat des Lahn-Dill-Kreises, Wolfgang Schuster, die beide ein Grußwort, natürlich im Dialekt, sprachen.

Die sechs Musiker (im Foto von links): Hubert Kleinmichel (Keyboard und Gesang), Jörgen Agel (Gitarre und Gesang), Karlheinz Schleenbecker (Gitarre und Gesang), Reiner Keller (Bassgitarre und Gesang), Dieter Agel (Gesang und Geschwätz) und Willy Herrmann (Gesang und Bühnenshow) vermochten mit ihren Liedern, aber auch mit Gedichten und Geschichten in heimischem Dialekt - manchmal derb und manchmal hintersinnig -, das sehr gut aufgelegte Publikum immer wieder zum Lachen, Mitsingen, Klatschen und Schunkeln anzuregen.

Die Gruppe besteht seit fast 20 Jahren und hat in dieser Zeit erfolgreich dazu beigetragen den heimischen Dialekt als wichtiges Kulturgut zu erhalten. So bietet die Gruppe - im vergangenen Schuljahr bereits zum fünften Mal - in der Grundschule Dutenhofen eine AG „Platt dou mir häi schwetze“ an, die bei den Kindern großes Interesse findet.

Erstmalig an diesem Abend dabei war das Mundartduo Edwin Panz und Thomas Jopp  aus Herborn-Guntersdorf. Die beiden Musiker, die sich seit über 15 Jahren einen klingenden Namen gemacht haben, waren eine echte Bereicherung.

 Unter dem Titel „Doarim eass es bei eus so schie!“ zeigte die Gruppe in vier Punkten auf, was das Leben auf dem Dorf schön und liebenswert macht. So wurde im ersten Teil des Abends die „Gegend“ und die „Leu“ thematisiert und durch entsprechende Lieder wie z.B. „Dourowe“, „Hoam noch Dourowe“, „Ean de Kirch“, „Mannsleu“ sowie „Die schie Erinnerung“ besungen.

Nach der Pause wurden  „Feste und Feiern“ sowie spezielle „Besonnerheite“, die ein Dorf auszeichnen, thematisiert. Los ging es mit „Feste Feiern“ einer Eigenkomposition, bei der das Publikum, nach vorheriger, kleiner Chorprobe, den Refrain kräftig mitsang. Der „Maidoaz“,  „S´Ochsefest“ und die „Dorfkirmes“ wurden ebenso erwähnt, wie mit „Weihnachte stieht fier de Dier“ (Kork) auf das bevorstehende Fest hingewiesen.

Im letzten Teil waren dann unter anderem die Titel „Oafach platt“, „Dinnscheaß“,  „Ganz waech“ und „Ois Malle leit om Edersee“ zu hören.

Zwischen den einzelnen Blöcken zeigte das Mundartduo Thomas und Edwin sein Können und glänzte mit Liedern von den Gruppen Fäägmeel, Noachteule und Bläck Föös. Die beiden Musiker hatten das Publikum sofort im Griff und bewiesen, dass sie echte Könner sind.

Gedichte, Geschichten und Witze, alle im heimischen Dialekt rundeten das Ganze ab und brachten die Zuhörer zum Nachdenken aber auch zum herzlichen Lachen.

Mit „Ruut seu die Ruse“ im Arr. von Hubert Kleinmichel bedankte sich die Gruppe bei allen, die ihnen bei der Vorbereitung und Durchführung dieser Veranstaltung geholfen hatten und natürlich bei seinen Gästen, bevor Dieter Agel mit seinem Gedicht „Zaom Schluss“ den Schlusspunkt setzte. Er bat die Gäste weiter Dialekt zu sprechen und sich der Vergangenheit zu erinnern, aber diese nicht zu verklären, wie der letzte Vers beweist: „Wäes froiher woar, soll mer net vergesse, mer soll erinnern - oawer net verkliern, die Zukunft fier eus all, eas offe; - doass mächt Hoffnung „oafach so““

Lange applaudierten die frohgestimmten Besucher, um noch mehrere Zugaben einzufordern und bei dem Stück „Doureewer  seu mir gebleawe“  überzeugend mitzusingen.

So vergingen über drei Stunden wie im Fluge und alle waren sich einig, dass die Gruppe „oafach so“ und das Mundartduo „Edwin und Thomas“ für einen äußerst unterhaltsamen und sehr kurzweiligen Abend gesorgt hatten: „Hau woajsch´s wirre moul oig schieh!“